Montag, 20. August 2018

Ist Hypnose Hokuspokus?


Therapie im Trance-Zustand

Ist Hypnose Hokuspokus?

Es gibt keine Schlange Kaa, die mit rotierenden Augen hypnotisiert – und auch das berühmte Pendel setzen Ärzte kaum ein. Hypnotherapie ist zunehmend gefragter, wie Fachgesellschaften sagen. Gleich zwei Kongresse beschäftigen sich dieser Tage mit der Trance-Therapie
Hypnose-Kongress startet
Von wegen Hokuspokus: Hypnose wird heute von vielen Ärzten eingesetzt.

Hypnose galt lange Zeit als schlechter Zaubertrick – doch längst ist sie als ernste Therapie in deutschen Praxen angekommen. Mehrere Hypnose-Gesellschaften in Deutschland verzeichnen eine steigende Nachfrage nach wissenschaftlichen Therapieformen mit Hilfe von Trance. Angewandt wird die Hypnotherapie etwa bei Ängsten, Traumatisierungen, Verhaltensstörungen und zur Förderung von Heilungsprozessen. Heute startet die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose (DGSH) ihren Hypnose-Kongress in Mainz. Hypnose als Therapie werde in der Bevölkerung immer bekannter, sagte eine Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose (DGSH).  Seit 2006 ist die Hypnotherapie vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie in einigen Feldern anerkannt, etwa bei der Raucherentwöhnung. Eine Hypnose-Ausbildung ist nicht Teil des Basis-Curriculums der ärztlichen Studiengänge. Genau wie die DGSH bildet auch die Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (DGH) berufsbegleitend Ärzte, Psychologen und Zahnärzte aus. Die Zahl der mit Hypnotherapie behandelnden Mediziner steige, sagte eine DGH-Sprecherin. "Das hängt auch damit zusammen, dass immer mehr Krankenkassen die Erfolge sehen und die Hypnose als Zusatzleistung mit aufnehmen."
Bei der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) soll nun das Ausbildungsangebot neu strukturiert werden. Von rund 90.000 Zahnärzten in Deutschland seien 2500 für Hypnose zertifiziert, meinte eine Sprecherin. "Viele halten es noch für Blödsinn." Deswegen sollten nun Studenten für die Hypnose ausgebildet werden.
Quelle Ärzte Zeitung online, 08.09.2016

Experimentelle Studie = E-Zigarettendampf ist Gift



Experimentelle Studie
E-Zigarettendampf ist Gift für Alveolarmakrophagen
BIRMINGHAM. Der Dampf von E-Zigaretten kann Alveolarmakrophagen schädigen. Das haben Wissenschaftler um Professor David Thickett von der Universität in Birmingham herausgefunden (Thorax 2018; online 13. August).
Für ihre experimentelle Studie setzten die Forscher das Lungengewebe von acht Nichtrauchern einem Kondensat aus E-Zigaretten-Dampf aus. Die Effekte ähnelten dabei denen, die auch bei Rauchern traditioneller Zigaretten und Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen beobachtet werden können, teilt die BBC zur Veröffentlichung der Studie mit. So kam es durch die Dampf-Exposition vermehrt zu Apoptosen und Nekrosen, heißt es im Abstract.
In den Alveolarmakrophagen erhöhte der Dampf die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies und hemmte die Phagozytose. Auch wurde die Produktion von proinflammatorischen Zytokinen und Chemokinen induziert. Das könnte zu entzündlichen Zuständen in der Lunge führen, die teilweise auch vom Nikotin abhängig sind.
Um die Effekte von E-Zigaretten umfassend zu verstehen, seien weitere Studien notwendig, schreiben die Autoren. Dennoch warnen sie vor der weit verbreiteten Meinung, dass E-Zigaretten sicher seien. So enthalte der Dampf sicherlich weniger krebserregende Moleküle und sei, was das Krebsrisiko angeht sicherer als Zigarettenrauch, so Studienleiter Thickett in der BBC-Meldung, "aber wenn man 20 oder 30 Jahre dampft und dies zu einer COPD führen kann, dann ist dies etwas, was wir wissen sollten".
Quelle = Ärzte Zeitung online, 20.08.2018

Gesunde Ernährung mit regionalen Produkten.


Gesunde Ernährung mit regionalen Produkten. Hier die Top 11

1. Kohl
 Kohl und Chinakohl sind tolle Quellen für Kalzium, Eisen, Ballaststoffe und Vitamine – und dabei doch so kalorienarm. Nicht umsonst gibt es die berühmte 'Kohlsuppen-Diät'. Das Gemüse gibt es aber auch in anderen, sommertauglichen Variationen. Probiere doch mal Cathy Hummels gerösteten Kohl mit veganer Käsesoße oder einen Kohl-Nektarinen-Salat. Der sieht optisch nicht nur hübsch aus, sondern bringt mit seinem Limettendressing Frische und Leichtigkeit in deine Küche.

2. Schalotten
 Viele wissen es nicht: Auch die eher unscheinbaren Schalotten sind echte Gesundheitsbooster. Ihr kräftiger Geschmack verleiht Salaten, Marinaden oder auch Fischgerichten eine angenehme Würze. Der hohe Vitamin A- und C-Anteil hilft deinem Körper dabei, optimal zu arbeiten.
3. Blumenkohl

Zum Superfood wird der violette oder weiße Blumenkohl durch seinen hohen Anteil an Ballaststoffen. Die bremsen dein Hungergefühl und können dich so beim Abnehmen unterstützen. Gleichzeitig hat eine Portion nur knapp 27 Kalorien, dafür aber reichlich Kalium und jede Menge Vitamine.

Tipp: Damit der Blumenkohl beim Kochen seine weiße Farbe behält, gib etwas Zitronensaft oder Milch ins Wasser.

4. Kürbis
 Bald ist wieder Kürbis-Zeit! Einige Exemplare, wie den Hokkaido, hast du vielleicht schon in der Gemüseauslage entdeckt. Die knackig orangefarbene Schale verrät bereits, dass im Kürbis viel Beta-Carotin und Vitamin A stecken. Das unterstützt deine Sehkraft, vor allem auch bei Nacht.

Für Sportler interessant: Eine Portion Kürbis enthält mehr Kalium als eine Banane.

5. Brokkoli
 So wie viele andere der Superfoods, soll Brokkoli das Krebsrisiko senken. Studien stellten dazu bereits erste Zusammenhänge fest. Zusätzlich enthält das grüne Gemüse Folsäure, die für Frauen mit Kinderwunsch unterstützend wirken kann.

6. Rucola
 Rauke, auch Rucola genannt, verzehren einige ganz nebenbei: Als Topping auf einer knusprigen Pizza oder einem Pastagericht macht das grüne Kraut eine gute Figur. Die gesunden Senföle verleihen ihm seine Schärfe und sein Vitamin C-Gehalt übertrifft sogar den einer Orange! Darf also gerne öfter auf den Teller – und dann auch die Hauptrolle spielen.

7. Grünkohl
 Im Norden Deutschlands isst man ihn mit Inbrunst aber darüber hinaus ist Grünkohl mittlerweile auch auf Social Media ein echtes 'It'-Gemüse.

Völlig zurecht: Mit einer Portion deckst du locker deinen täglichen Vitamin A und K Bedarf. Außerdem sollen die enthaltenen Senfölglycoside dabei helfen, Krebs abzuwehren.

8. Schnittlauch
 Wer denkt beim Thema Superfoods schon an ein Gewürzkraut? Tatsächlich ist Schnittlauch eine wahre Nährstoffbombe: die Vitamine A, B6, C und K stecken in dem eher unscheinbaren Gewürz. Dazu gibt es noch eine Portion Folsäure, Calcium, Eisen, Magnesium und Kalium. Warum also nicht öfter mal seine Ofenkartoffeln, Aufläufe und Salate mit dem schmackhaften Gewächs garnieren?

9. Petersilie
 So wie mit dem Schnittlauch verhält es sich auch mit diesem Gartenkraut: In der Petersilie schlummern zahlreiche Vitamine, Folsäure und auch Zink. Zusätzlich ist sie kalorienarm.

Als schlichte Dekoration ist sie dir auf Gerichten zu fad? Dann probiere es doch mal mit einem Petersilinenpesto. Dazu mixt du Pinienkerne, Petersilie, Olivenöl und Parmesankäse und gibst die grüne Paste in ein ausgekochtes Marmeladenglas. Schmeckt toll zu Pasta, macht aber auch als würziger Brotaufstrich eine gute Figur.

10. Spinat
 Popeyes liebste Mahlzeit verleiht auch dir eine starke Gesundheit: Spinat enthält Kaempferöle, die entzündungshemmend und antimikrobiell wirken. Außerdem stecken Eisen, Nitrat, Vitamin C und Ballaststoffe in dem grünen Kraftfutter.

11. Paprika
 Anders als exotische Superfoods, wie Avocado und Co., ist die Paprika ein hier heimisches Gewächs: Das trifft sich gut, denn so kannst du den lokalen Markt unterstützen. Mit Vitamin A und C bist du schon nach einer Portion roher Paprika ausreichend versorgt. Kleingeschnitten eignet sie sich prima als Snack für unterwegs oder im Büro. 

Guten Appetit 

Montag, 21. Mai 2018

Schüchtern? 10 Tipps, Schüchternheit zu überwinden

Schüchternheit ist keine Krankheit. Dagegen braucht es keine Pillen. Ebenso wenig ist es ein angeborenes Schicksal, schüchtern zu sein. Allerdings – und das ist die schlechte Nachricht – Schüchternheit ist ein antrainiertes Verhalten, eines von dem man nur schwer wieder ablässt und an dem inzwischen ein ganzes Heer von Gehemmten leidet
Es sollte aber klar sein: Schüchternheit beginnt im Kopf. Jedes Mal, wenn sich derart Gehemmte aufgrund seiner Angst vor Blamage zurückzieht, fehlt ihm das soziale Korrektiv für seine Gedanken. Ein wichtiger Ausweg: sich der Schwellenangst stellen und mit ein paar Freunden beginnen die unrealistischen Untergangsphantasien durch die Fremdwahrnehmung zu neutralisieren.
Nur etwa 20 Prozent der Betroffenen sind auffällig schüchtern sind – inklusive solcher Symptome, wie Erröten, Stottern, Nicht-in-die-Augen-sehen-können. Der Rest, und damit die Mehrheit von 80 Prozent, bleiben unauffällig, durchleidet aber ähnlich intensive Qualen, wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Muskelverspannungen.
Die guten Seiten. Schüchterne sind gute Zuhörer und denken mehr nach bevor sie reden. Die positiven Seiten legst Du nicht ab wenn du deine Schüchternheit überwindest.
Schüchternheit überwinden: 10 erprobte Tipps
1 Verstehe deine Schüchternheit. Verstehen ist der erste Schritt. In welchen Situationen tritt sie besonders häufig auf? Was fühlst du dabei? Finde heraus, ob deine Schüchternheit notwendig war oder ob Sie mit der Situation auch anders umgehen könnten. Überdies gilt: Fordere dich immer wieder heraus. Und sei es nur, um einen Fremden nach dem Weg oder der Uhrzeit zu fragen.
2 Lege deine Maske ab. Wer Angst vor der Bewertung anderer Menschen hat, trägt gerne eine Maske. Gefährlich! Entweder sie wird falsch interpretiert oder man gerät zusehends unter Druck, dieser Projektion auch künftig zu entsprechen, um die mühsam gewonnenen Sympathien nicht wieder zu verlieren. Sei lieber ehrlich – umso stärker wirkt das Selbstbewusstsein, das du daraus gewinnst.
3 Erklimme eine Stufe nach der anderen. Selbstvertrauen gewinnt man nicht im Spurt. Gerade Gehemmte erwarten oft zu viel auf einmal und lassen sich von ersten Rückschlägen sofort ins Bockshorn jagen. Wage einfach den ersten Schritt – und dann noch einen und noch einen. Und vielleicht auch mal einen zurück. Na und?! Auch Umwege führen zum Ziel!
4 Übe so oft, wie möglich. Jedes Mal, wenn Freiwillige für eine Präsentation oder eine Rede im kleinen Kreis gesucht werden, ist das eine Gelegenheit zu üben. Melde dich freiwillig!
5 Höre auf zu grübeln. Viele Schüchterne imaginieren die (düstere) Zukunft und formen daraus diverse Horrorszenarien, Motto: Wenn ich sie jetzt anspreche, hält sie mich für einen Aufreißer! Wenn ich ihm das sage, mag er mich nicht mehr… Ich hab davon zwar keine Ahnung, aber wenn ich schweige, merkt es auch der Chef… Schüchternheit lässt sich nicht ablegen, indem du nur darüber nachdenkst. Springe stattdessen lieber mal ins kalte Wasser. Der beste Weg Schüchternheit loszuwerden, ist, die Bedenken Lügen zu strafen.
6 Lächle mehr. Das macht nicht nur sofort sympathisch, sondern ist nachweislich der leichteste und beste Einstieg, jemanden kennenzulernen. Du zeigst damit, dass du an einer Interaktion interessiert bist und ermunterst deine Mitmenschen, dich anzusprechen. Bei Networking-Events, auf Messen oder bei ähnlichen Veranstaltungen ist ein sympathisches Lächeln immer noch der beste Eisbrecher.
7 Nutze deine Ihre Stärken. Sich nicht in den Vordergrund zu drängeln, ist eine Tugend, die viele schätzen. Genauso wie zuhören zu können. Wenn du also anfangs Sorge hast, das Falsche von sich preiszugeben, stelle eben Fragen und gehe auf die Antworten deines Gegenübers ein. Schon bald wird er dich mehr schätzen als jeden Draufgänger und Sprücheklopfer.
8 Nehm dich nicht zu ernst. Fehler passieren. Auch anderen Menschen verschlägt es gelegentlich die Sprache. Das ist menschlich, und dafür musst du dich nicht schämen. Aalglatte und perfekte Menschen sind uninteressant. Versuche deine Fehler und Schwächen gelassen zu sehen. Wusstest du etwa, dass allein das Erröten, was viele so fürchten, allenfalls eine Minute dauert und nach 15 Sekunden bereits seinen Höhepunkt erreicht hat? Also bitte keine Panik deswegen. Die meisten bekommen das gar nicht mit.
9 Versuche weniger egozentrisch zu sein. Denke weniger über dich selbst nach oder wie andere dich finden könnten. Versetze dich lieber in andere hinein und gehe auf deren Emotionen ein. Das macht dich sogar empathischer.
10 Fühlen dich wohl in deiner Haut. Das klingt erst einmal tautologisch, ist aber wahr: Nur wenn du dich in deiner Haut wohl fühlst, kannst du dich unter fremden Menschen wohlfühlen und deine Schüchternheit ablegen. Zweifelst du ständig an dich selbst, strahlst du diese Unsicherheit auch aus – und erlebst eher Ablehnung.
Bonus-Tipp: Wackeln mit den Zehen
Wackle mit den Zehen. Alle rein kognitiven Tipps und Tricks haben meist einen Haken: Das menschliche Gehirn versagt seinem Besitzer unter Stress schnell und vor allem nachhaltig den sonst so gewohnten Dienst. So kann es passieren, dass die vorher geübten Tipps und Techniken einem erst wieder einfallen, wenn man mit Schamesröte im Gesicht wieder allein da steht.
Ein Trick, der indes immer funktioniert: Wackeln mit den Zehen! Kein Scherz: Deine beiden dicken Zehen kannst du nie vergessen und sie versagen auch bei Stress nicht. Um sie bewusst und aktiv bewegen zu können, muss das Gehirn etwas von deiner im Stress geblockten Energie abzweigen. Das funktioniert aber nur, wenn du bewusst mit den Zehen wackelst. Viele Menschen machen das instinktiv bei Stress, nur eben unbewusst. Daher verpufft die gute Wirkung. Mach das aber ganz bewusst, tritt sofort Ruhe im Gehirn ein. Durch die Bewegung löst sich zudem die – ebenfalls häufig unbewusste – stressbedingte Starre in den Muskeln.
Probiere es aus – es wirkt! Wenn Du mehr darüber Wissen möchtest einfach fragen. Über PN oder Kontakt über www.Hypnose-ralf.de

Sonntag, 13. Mai 2018

Was sind Superfoods?

Superfoods – die exotischen Powerpakete
Im Gegensatz zu industriell hergestellten Lebensmitteln stecken Superfoods wie Chia-Samen oder die Goji-Beere auf ganz natürliche Weise voller wertvoller Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit und den Stoffwechsel auswirken können.
Aufgrund des hohen Gehalts an Mineralstoffen, Vitaminen, Proteinen, Enzymen, Aminosäuren und Antioxidantien greifen besonders ernährungsbewusste Menschen und Sportler auf diese Super Foods zurück, um ihren Körper mit den nötigen Vitalstoffen zu versorgen.
Bereits kleine Mengen in konzentrierter Form reichen aus, um den Tagesbedarf zu decken. Gerade während einer Diät oder Ernährungsumstellung kann ein Superfood dabei helfen, Mangelerscheinungen und Nährstoffdefizite zu verhindern.
Die Qualität des Superfood ist entscheidend
Da es sich bei vielen der Superfoods nicht um regionale Produkte handelt und diese einen weiten Weg bis zum Verbraucher zurückgelegt haben, ist es besonders wichtig, auf die Qualität dieser Nahrungsmittel zu achten.Empfehlenswert sind vor allem Bio-Produkte und Superfood, das nur wenige Verarbeitungsprozesse bei der Herstellung durchlaufen musste. Die Acai-Beere ist beispielsweise ein leicht verderbliches Superfood und somit nur in einem verarbeiteten Zustand wie Kapseln oder Pulver erhältlich.
Superfoods aus ökologischem Anbau
Um einen positiven gesundheitlichen Effekt zu erlangen, sollten ausschließlich Superfoods verwendet werden, die aus ökologischem Anbau stammen – nur so kann eine Verunreinigung mit Pestizidrückständen ausgeschlossen werden.Superfoods in hochwertiger Qualität leisten durch ihre ganz individuellen Eigenschaften einen wertvollen Beitrag zu einer abwechslungsreichen Ernährung.
Hier drei beliebte Superfoods
Ob Matcha-Tee, Kokosöl, Spirulina oder Gerstengras – das Angebot an Superfoods ist schier unendlich. Diese drei zählen zu den beliebtesten Superfoods:
Acai-Beere - Die Superfrucht aus Südamerika
Die kleine Beere stammt aus den Regenwäldern des Amazonas und ist die Frucht der sogenannten Kohlpalme. Dank der zahlreich enthaltenen Antioxidantien wird der Acai-Beere nachgesagt, frühzeitiger Hautalterung und Faltenbildung vorzubeugen. Zudem punktet die Powerfrucht mit den Vitaminen A, B1, B2, B3, C und E sowie den lebenswichtigen Mineralien Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Zink und Kupfer. Auch größere Mengen an pflanzlichen Aminosäuren, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffe stecken in der Acai-Beere und sie liefert gesundheitsfördernde Omega 3-, 6- und 9-Fettsäuren. Die vielfältigen Inhaltsstoffe von diesem Superfood sind ideal, um den Stoffwechsel anzukurbeln und den Körper auf diese Weise bei der Gewichtsabnahme zu unterstützen.
• Omega-3 Für gesunde Zellen und gegen Entzündungen
• Beta-Sitosterol Für einen gesunden Cholesterinspiegel und eine gesunde Prostata
• Mineralien Kupfer, Zink, Magnesium, Kalium
• B-Vitamine Vitamin B1, B2, B6 und B3
• Antioxidantien Zellschützende Polyphenole und Anthocyane
• Calcium Für starke Knochen und starke Zähne
Chia Samen - Die Körnchen aus Mexiko
Was für die Maya bereits als Grundnahrungs- und Heilmittel galt, ist mittlerweile auch in Europa sehr beliebt. Die Mexikanische Chia gehört zur Gattung der Salbeipflanze und ihre kleinen Samen lassen sich mühelos in den täglichen Speiseplan einbauen. Das eher neutral schmeckende Superfood machen sich sehr gut im Müsli, Smoothie, als Pudding oder zum Andicken von Suppen oder Soßen.
Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln verfügen Chia-Samen über beachtliche Inhaltsstoffe. So enthalten sie fünfmal soviel Kalzium wie Milch und der Eisengehalt übertrifft den von Spinat. Chia-Samen bestehen zu 30 Prozent aus Fett und vor allem die enthaltene essenzielle, mehrfach ungesättigte Fettsäure alpha-Linolensäure, aus welcher der Körper gewisse Mengen langkettiger Omega-3-Fettsäuren bilden kann, macht die Samen besonders beliebt. Diese entzündungshemmenden Fettsäuren sind laut verschiedener Studien dafür bekannt, dass sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können.
Zusätzlich dienen Chia Samen u. a. als Lieferant für essenzielle Aminosäuren, Antioxidantien, Proteine, die Vitamine A, B und E, Magnesium, Zink, Kupfer, Kalium und Folsäure. Da ein Drittel des Gewichts Ballaststoffe ausmachen, die als verdauungsfördernd gelten und durch ihr Aufquellen für ein anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen, können Chia-Samen auch während einer Diät hilfreich sein. Wichtig ist, dazu stets ausreichend Flüssigkeit zu trinken, denn sie können, ähnlich wie indischer Flohsamen, ein Vielfaches an Wasser binden. Schon ein bis zwei Esslöffeln Chia-Samen täglich können einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben.
• 25% Kupfer#
• 7% Vitamin B8
• 11% Phosphor
• 5% Vitamin A
• 2% Biotin
• 8% Kalium
• 18% Vitamin B3
• 38% Omega 6
• 11% Mangan
• 20 % Magnesium
• 26% Ballaststoffe
• 29% Vitamine E
• 13% Eisen
• 14% Eisen
• 11% Vitamin B1
• 8% Zink
• 308% Omega 3
Moringa Oleifera - Der Nährstoffbaum aus Nordwestindien
Seinen Ursprung hat der Meerrettichbaum in der Himalaya-Region in Nordwestindien. Mittlerweile wächst er jedoch in nahezu allen tropischen Gebieten der Welt. Moringa Oleifera gilt als eine der nährstoffreichsten Pflanzen und Superfood überhaupt. Beinah alle Pflanzenteile sind essbar und haben eine äußerst positive Wirkung auf den menschlichen Organismus.
Neben den Vitaminen A und C enthält dieses Superfood die Vitamine B, B1, B2, B3, B5, B6, B12, D, E, K sowie Biotin und Folsäure. An Mineralstoffen finden sich unter anderem Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen, Selen und Zink. In den Blättern von Moringa Oleifera stecken zahlreiche Antioxidantien und essentielle Aminosäuren und Fettsäuren. Insgesamt bestehen die Blätter des Superfoods zu etwa einem Drittel aus Proteinen – ein ungewöhnlich hoher Wert für eine Pflanze.
Das Mögliche Wirkungssprektrum von Moringa Oleifera
• Reduzierung von allergieschen Symptomen
• Abnahme der Infekt-Anfälligkeit
• Schutz der Augen und der Sehkraft
• Senkung von Blutdruck, Cholesterinwerten und Thromboserisiko
• Verbesserung der Durchblutung der Nieren
• Faltenminderung der Haut
• Schutz des Herz-Kreislauf-Systems
• Erhaltung der Knochendichte, Vorbeugung von Osteoporose
• Unterstützung der Gewichtsabnahme
• Optimierung der Sauerstoffzufuhr der Zellen
• Aktivierung von Stoffwechsel und Immunsystem
• Hemmung einer übermäßigen Magensäure-Produktion
Sind Superfoods hilfreich beim Abnehmen?
Ist eine Gewichtsabnahme gewünscht, kann es durchaus sinnvoll sein, Superfoods täglich in den Diätplan einzubauen. Die vielseitig enthaltenen Nährstoffe und Vitamine beugen einer einseitigen Ernährung vor und können durch ihre besonderen Eigenschaften beim Abnehmen helfen.
Die Acai-Beere kann den Stoffwechsel ankurbeln und das Hungergefühl mindern. Garcinia Cambogia wird hingegen nachgesagt, dass sie den Fettabbau fördern und die Fettaufnahme des Körpers hemmen kann.